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fest ist dieses fast ganz schwarz aussehend« Gestein. Hinund wieder glaubte ich Spure» von, jedoch sehr undeut-licher, Schichtung darin zu bemerken; diesem nach wür-de es Stunde 10 streichen und gegen Nordest unter 70bis 80" fallen.
Um vonSchönberg nachAuerbach zu gelangen,muß man «inen müßig hohen Berg besteigen, welcher auSGranit bestehet. Oben auf diesem Berge finden sich, knbeiläufig viertelstündiger Entfernung von einander, zweiKalksteinbrüche. Etwa eine kleine halbe Stunde weiter,nach Nordost hin, schon am Abhange des Berges, findetsich noch ei» dritter Steinbruch auf Kalkstein und zwar istdieser der größte und ausgezeichnetste. So viel ich er-fahren konnte, sind diese drei Brüche in der ganzen Um-gegend die einzigen Punkte, wo sich Kalkstein findet.
Der Urkalkstein aller drei Punkte »st sich im Allge-meinen ganz ähnlich. Er zeigt eine krystallinisch - körnigeTertur, gewöhnlich sehr sein, zuweilen aber auch so grob-körnig, daß er wie eine Zusammenhaufung von lauterunregelmäßigen Krystallen erscheint. Seine Farbe ist imAllgemeinen weiß, oft ganz rein schneeweiß, stellenweisezeigt er sich aber auch schmutzig gräulich, bräunlich undschwärzlich, seltener hat er «inen Stich in's Grüne. Strei-fenweise als Adern in dem weissen Kalksteine oder auchin sehr platt gedrückten sphärvidischen Parthien kömmtsehr selten ein Kalkstein von einer sehr schön himmelblauenFarbe vor. Dieser ist an den Kanten sehr stark durch-scheinend , sehr feinkörnig und bedeutend härter wie di«übrigen Massen.
Wie schon bemerkt, besteht der Berg, wo dieser Kalk-stein erscheint, im Allgemeinen au» Granit. Dieser isttneist ziemlich grobkörnig aus den normalen Genie,-gthei.