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In sehr geringer Entfernung südlich von Stein-heim findet man wieder sehr bedeutende, in schwung-haftem Betriebe stehende, Basaltbrüche von grosser Airs-dehnnng. Der Basalt steht hier in grossen, gegen 30Fuß hohen, Säulen an. In diesem dichten Basaltefindet sich vorzüglich Sphärosiderir. In einzelnen Höh-lungen des Gesteins, welche bis zu drei Zoll Durchmes-ser haben, erscheint er als ein kugelartiger, nicrcnfdrmi-ger oder kleintraubiger Uederzug. Ich fand hier einigeEremplare von Sphärosiderit, welche eine nicht ganzdeutliche Krystallfvrm hatten. *) Ausser dem Sphäro-siderit findet sich in den Drusen des Basalts» theils fürsich und theils in Begleitung des erstem, häufig nochKalkspath und Braunspath.
Auf dem Wege von Steinheim nach Offen-bach, etwa >/, Stunde von jenem Orte, liegt noch einsehr schöner Basaltsteinbruch, die Teufelska ule ge-nannt. Der dichte Basalt kömmt hier in sehr regelmäs-sigen Säulen von 20 Fuß Höhe vor. Er ist gedeckt von
trennten Lagen besteht - in den nunmehr größtentheils ver«schulteren Basaltbrüchen nicht selbst beobachten können.Nach von Leonhard's neuerer Angabe (im Handbucheder Oryktognosie — welches noch nicht ganz die Presse ver-lassen hat — S. IN.) ist dieses vermeinte Lager ein Gang.
Der Herausgeber.
H Die Würfel-Krpstalle, welche von Leonhard (vonMoll's Ephcmeriden der Berg- und Hüttenkunde. III.S. 3b.) dem Sphärosiderit juschreibt, dürften wohl nurflache Rhomboeder seyn, welche wir oft bei diesem Fossilbeobachtet haben.
Der Herausgeber,