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Erste Reise.
Ocstliche Rheinseite.
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Von Hanau am Main aus trat ich meine geo»gnostische Wanderschaft an. Das Mainthal bildet hiereine weite fruchtbare Ebene, welche sich auf beiden Ufernlängst dem Flusse hinzieht, namentlich aber auf demlinken, wo sie sich noch mehrere Stunden abwärts gegenSüden verbreitet. Auf dem rechten Ufer wird die Ebeneviel früher, schon etwa auf eine halbe Stunde abwärtsdes Flusses, durch flach ansteigendes hügeliges Land be-grenzt. Dieses bestehet aus dem jüngsten Flöhkalk, wel-cher an den meisten Punkten, wo ich ihn zu sehen Gele-genheit hatte, fast blos aus Konchilioliten zusammengesetzt ist. GrLßteutheils sind es einschaalige Schnecken,meistens kleine, etwa eine Linie lange Turbiniren. '0Der Kalkstein hat im Allgemeinen eine gelblichgraueFarbe, und ist in mehr oder minder mächtigen Bänken,oft bis zur Mächtigkeit von zwei Fuß, meist horizontalgelagert, neigt sich aber oft mit einem schwachen, in-konstanten Fallen bald nach dieser, bald nach jener Welt-gegend. Häufig findet man Steinbrüche auf diesemKalkstein, so z. B. in der Gegend von Dormingenund Hochstadt, wo er theils zum Kalkbrand, theilsals Baustein benutzt wild.
") Nach von Leonhard (Daschenh. f. d. g. Min. I. S«80.) Chamiken, Turbinitcn, Eryphiten und Globositcn.
Der Herausgeber.