Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
119
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stentheilS sich in Stunde 5—6 hält, nicht allein durch-setzt, sondern völlig abgeschnitten, wenigstens sind bis jetztalle Versuche den Erz-Gang hinter jenem Wacken-Gan-ge wieder auszurichten, ohne Erfolge geblieben; jedochvcrmuthet man, daß der mehr in Westen sich zeigendeGang der Grube junge Rose die Fortsetzung von demGange des wilden Bars scyn möge.

Der Wacken-Gang verflacht sich mit bO" in Süden,stellenweise hat er aber ein mehr seigeres Fallen; seineMächtigkeit beträgt gegen 3 Fuß.

Die den Gang ausfüllende Wacke mit ihren verschie-denen Einmengungen ist bereits von Ullmann a. a. Oumständlich in folgender Art karakterisirt worden: „Siehat durchaus eine schwärzlichgraue, zuweilen etwas in'sGelblich- und Grünlichgraue sich ziehende Farbe, und istnur auf ihren sie durchziehenden Klüften durch Eisenoxydrbthlich und gelblichbraun gefärbt; inwendig ist sie matt,höchstens schwachschimmernd; sie hat einen unebenen Bruchvon kleinem und feinem Korne, der sich bei de» lichterenAbänderungen dem Erdigen nähert; springt in unbestimmt-eckige scharfkantige Bruchstücke, ist undurchsichrig, weichund sehr weich, und giebt durch den Strich ein Pulvervon lichterer Farbe, wobei zugleich die gestrichene Stelleeinen geringen Fcttglanz erhält."

„Fast überall ist diese Wacke mit einer Menge Bla-senräume» , deren Größe von der eines Hirsenkorns bis zuder eimr Haffelnuß steigt, durchzogen, und in diesen sin-der man gewöhnlich dünne, sehr klein nierenförmige Ueber-züge von graulichem, grünlichem, bräunlichem undschwärzlichem Speckstein, seltener röihlichweisses, hie undda auch fein eingesprengt in dieser Wacke verkommendesSteinmark, etwas Gelberde und rorhen Eiscnocher; zu-