Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
114
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Die Basaltmasse des Ganges ist sehr dicht, und un-vollkommen plattenförmig abgesondert. Von fremdartigenGemengtheilen enthält dieser Basalt:

s) Basaltjaspis von aschgrauer, lavendel - und vivl-blauer Farbe in ganz vorzüglicher Auszeichnung,ferner

b) Mesotyp, auseinanderlaufend faserig ,'m Gefüge undin nadelfbrmigen Krystallen, auch in erdigem Zu-stande (Mehlzeolith), fast immer in mandelförmigenParthien eingewachsen, seltener in kurzen Trümmernden Basalt durchsetzend. Einmal ist uns eine Par-thie von zusammengehäuften, etwa zwei Linien großenKrystallen vorgekommen, die wohl auch dem Meso-typ angchören mögen. Es sind Oktaeder mit etwas

' bauchigen Flächen und mit abgestumpften Seiten-kannten (ob die Grundkannten ebenfalls abgestumpftsind, läßt sich bei den halbeingewachsenen Krystallennicht geuau ermitteln) ; die Krystalle auf der Ober-fläche raub und etwas gelblichweiß, im Bruche milch-weiß , wenig perlenmutterglänzend und dicht.

c) Der Mesvtyp scheint sich, auf dem Wege einer eigen-thümlichen Zersetzung, in «ine grünlichweiße odergrünlichgraue specksreinartige Masse zu verkehren,welche häufig, bald für sich, bald noch in Verbin-dung mit Mesotyp in rundlichen oder mandelförmigenParthien in diesem Basalte eingewachscn verkömmt.

Die Basalt-Niederlage am Rödgerwaldc ist durchkeine Spur irgend einer kuppen- oder rückenförmigen Er-habenheit auf der Oberfläche angedeutet. Das Vorkom-men von losen Basaltblöcken am nördlichen Fuße des Ge-birges oder am Roheichenwege möchte indessen wohl