Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
66
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3) Mehren. Hier finden fich Lager den leichtenporösen Lavenim vulkanischen Sande.

ll- Daun. Bei diesem Orte find drei vulkanischeSeen, an deren Rande fich Lavakugcln vorfinden.

„Vergl. Stein lnger's geognost.Stud. S.3yff.—dessen erloschene Vulkane. S. 3Y. ff. Der Mäusebergbei Dan» umschließt die drei Seen: Weinfelder-,Schalkenmehrener- und Gemündener - Maargenannt. Der höchste Punkt des Berges, welcher zugleichsein ohngcfäbrer Mittelpunkt ist, liegt eine halbe Stun-de südsüdöstlich von Daun. Die Haupterstreckung desBerges geht von Osten nach Westen. In Westen wirder durch den Lisser- Fluß begrenzt, welcher von Nei-gen und Daun hcrabkömmt, seinen Lauf in südwestli-cher Richtung nach Manderscheid nimmt, und dannin mehr südlicher Richtung über Wirklich der Moselzuflicßt; i» Osten lehnt er sich an die Mehren erhardan: ein Berg, welcher den Mäuseberg noch um einGeringes an Höhe zu übertreffen scheint. Fast allenthal-ben, und insbesondere auf seinen höher» Punkten zeigt derMäuscberg» der übrigens in seinem Grundgestein auSschieferiger feinkörniger Grauwacke besteht, welches auchan manchen Punkten und selbst anstehend und unverän-dert an einigen Wänden der Seen hervortrilt, eine Auf-schichtung von vulkanischem Sande. Dieser bestellt derHauptsache nach aus kleinen, zertrümmerten Thonschie-fer - und Grauwacken-Bröckchen, deren Aeusseres aberkeine unmittelbare Einwirkung des Feuers erkennen läßt,aus kleinen Bröckchen poröser basaltarriger Lava in denverschiedensten Modifikationen, einzelnen Glimmerblättchen,Augrk. und basaltische Hornblende- und Olivin-Stück-chen, und dazwischen liegt nun, doch los« und ohne irgend