Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen
 

39

wohl wieder durch meine Brille gesehen, und das viel«südliche Einfällen, was doch auch unstreitig dort zu beobach-ten ist, nicht in Anschlag gebracht.

Ich kenne jedoch die Gegend zu wenig, als dassmein Urtheil hier von irgend einem Werthe seyn konnte,

v! Hbvel.

(Aus derselben Zeitschrift Ivlltes Stück. 1?t7.)

Mein Vorsatz, bei mehr Muse, Thatsachen zur nä-hern Kenntniß der Lagerung unserer Gebirgsarten im Her,zogtkum Westphalen und der Grafschaft Mark, zurörtlichen Prüfung der Behauptungen des Hm. Bergrathsvon Raumer, einzusammeln, ist im vorigen Sommerfür mich unausführbar geblieben.

Meine Angabe, daß unser Gebirge nördlich sein Haupt-einfallen habe, könnte ich zwar bereits durch einen Durch-schnitts-Riß aus unserm Kohlengebirge, welchen mir dermir demselben so bekannte Herr Bergmeister H oni gmannmitzutheilen die Güte gehabt hat, und in dem die mehrnördlichen Mulden immer tiefer als die mehr südlichen,bekräftigen. —

Aber noch zaudere ich, solchen den Lesern des „Her-manns" vorzulegen, und zwar aus dem billigen Wunsche,mehr Belege zusammen zu fassen, und, womöglich, aucheigene neue Beobachtungen hinzuzufügen. —

Möchte» mich mehrere vaterländische Gebirgskundigemit den Beobachtungen unterstützen, die besonders jetztbei den verschiedenen Weganlage» sich Haufen!

Nicht unwichtig ist die wirkliche Entdeckung desHornsteinlagers, dessen Dafeyn zwischen dem plattenför-migen Stinkstein und dem unförmigem Uebergangskalk-