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4 (1785)
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424
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424 Ueber die Einsamkeit.

der dir den Staat wegnahm von deinen Augen. ^Warum haben wir Protestanten uns verirrt,wie du wähnst? Weil wir schon im sechs-edntenJahrhundert, alle die Unvernunft verdammten, ^die itztKaiserJosepb verdammt; weil wir damalsschon eben die Denkart hatten, die itzt in dem ^Angesichte von ganz Europa das unverdächtigste ^Zeugniß von der Aufklärung Oesterreichs ablegt. ^Was ist also dort zu erhalten, und hier zurück-zuführen? Welcher vernünftiger Cathol,ke kann ivk»

sich von seiner Kirche sondern wollen, da sie doch ii> «i

Kaiser Joseph von aller Unvernunft gereinigt ntdk

hat? Von welchen Jrthüwern soll man nun Wi

ferner uns Protestanten zurückführen? Sind ,, iiu-

wir nichtEins geworden, seit der grossen Refor- gH.

wation im Jahre 1781? Darum wein Lieber,höre du immer deine Messe in der Stephans AKirche in Wien, und laß mich geruhig in Han- kM

nover in Meine Reformirte Kirche gehen, die prkk

keinen Thurn hat, und keine Glocke. Im Grunde !«t H

ist die Religion deines Herzens und meines ui»,

Herzens einerley. Also trennet unS nichts. Ewig

sind