269
Zwölftes Capltel.
«aö ein weiser Menschenlehrer gesagt hat: nie«erde unsere ganze Bestimmung erfüllet, ohnediesen Wechsel des Umganges mit den Men-schen, und des Umganges mit sich selbst; ohnedie Munterkeit des gesellschaftlichen und denErnst des einsamen Lebens; ohne ausgebreitete,wohlthätige Wirksamkeit unter vielen, und An-wendung feiner ganzen Aufmerksamkeit auf sichselbst; ohne Thätigkeit in Geschäften, und Thä-tigkeit im Denken; ohne Geräusch, und Stille;ohne Zerstreuung, und Sammlung aus derZerstreuung.
Es ist angenehm seine Müsse mit interes-santen Ideen auszufüllen, Quellen der Glückse-ligkeit zu besitzen, die uns für immer gesichertsind, und uns unabhängig von Len Menschenmachen; aber es ist Pflicht, dessen ungeachtetauch für die Gesellschaft zu leben, und an denGeschäften und Gewerben der bürgerlichen WeltTheil zu nehmen. Unstreitig gcniessct der Ein-same für sich grösseres geistiges Vergnügen alsder Geschäftsmann, aber man wäre eigennützig
und