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lieber die Einsamkeit.
alles bey ihm gelten. Hier werde der Niedergs«schlageue aufgerichtet, der Fehlende znrechte ge.wiesen, der Träge ermuntert, der Aengstliche be.ruhigt, und nach und nach verbreite sich Znfris.denheit über Alle.
Eine Art von süsser Melankolie, befallt unszwar bisweilen, im Schoße ländlicher Ruhe,beym Anblick aller Schönheit der Natnr. Zu lau-ter Freude sind wir alsdann nicht gestimniet; aberdeswegen gemessen wir mir besser jeden freundli-chen Ruheplatz, jeden holden Schatten. Nichtohne grosse Vortheile für das Herz, ist sogar dasköstliche Nichtsthun der Italiener, die unter ih-rem schönen Himmel arm sind, aber nie elend;deren weiches Clima, fruchtbarer Boden, friedsa«me, religiöse, und zufriedene Gemüthsart, Er-satz ist für Alles. Ein vortreflicher und mir sehrwerther Engländischer Reisebeschreiber, der DvctorMoore, .sagt: die Italiener seyen die größtenFaulenzer in der Welt; aber indem sie auf ihrenFeldern spatziren, oder ausgestreckt im Schatten
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