Druckschrift 
4 (1785)
Entstehung
Seite
XXVII
Einzelbild herunterladen
 

Ein völlig einsames Geschöpf ist ein elendes Ge,schöpf Seile 264.

Kein gutes Gcmütd kann sich ganz von Menschentrennen 265

Wollten wir in Büchern alles finden was wissens-wert h ist/ so würden wir nichts als dune Ge-lehrte , und Dnchsiabrnmenschcn 2Ü6

Ohne abwechselnden Umgang mit den Menschenund sich selbst, kann der Mensch seine ganze Be-stimmung nicht erfüllen 268

Was uns einmal interessirt, kann uns doch nichtimmer intercssiren, und wo das Herz einmal hin-strebet, da wird cs doch nicht ewig hlnstreben 270

Ein einziges Tröpfchen guter Laune, ist mebr werth,als aller Genuß, alles Glück, alle Wissenschaft,und aller Ruhm auf Erden 270

Gott selbst will, daß wir mit andern Menschen inVerbindung leben 27r

Eine fröliche Gesellschaft und ein freundlichesGastmal geben der Tugend eine heiterere Miene,und der Frömmigkeit eine frölichere Gestalt 27 z

Wie man sich im Umgänge betragen muß, damitdie Leute von uns sagen, wir seyen IiebcnLwüi>-dig 274