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lieber die Einsamkeit.
doch immer stille gepreßt, furchtsam und zurück-haltend, und selten anders als durch eine ArtVon kindlichem Enthusiasmus mitthcilsam wardie weibliche Seele, von der ich hier spreche,und die mir durch ihr stilleS Leiden unter dergrößten Marter gezeiget hat, welche Kraft dieSeele, oft bey der größten Schwäche des Kör-pers, in der Einsamkeit erwirbt. Alles Gutemachte ihr Eindruck; aber sie war lässig in allenihren Aeufferungen, und in allem ihrem Thun,Hey wenigen guten Freundinnen ausgenommen,wo Furcht sie nicht niederhielt. Sie hatte ei-nen aus NMrkräften mir unerklärbaren Hel-denmuth zum Dulden und Lerden. Auch sooft sie wollte, einen über die Welt weggehobe-uen Sinn, und, zu meinem größten'Erstaunen,eine selbstständige Erhabenheit, und ein Wcg-sehen über allen Flitter den die Menschen schä-tzen und fürchten. Göttlich freudig sah ich sie im-mer, wenn sie vom heiligen Abendmahl kam. Sietraute Gott ganz, sich selbst durch eigenen An-trieb, in nichts; und doch alles was ich wolltedaß sie thue, das that sie. Eie war ein äusserst