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Neuntes Capltel.
jch«j der Einsamkeit; wie wir da alles was ausserhalb»link, liegt, mit andern Augen betrachten; wie manda alles genauer untersuchet und beurtheilt;^ ivie man auch da böse Leidenschaften verdränget;
^ und wie man da allein dauerhaftes Vergnügen
«Iltis Sndet, und wahres inneres Glück.
iß'» Vergleichet man allen Genuß des gewöhn»^ lichen WeltlebenS und der allbeliebtcn Zer,Wi fireuungssucht, auch nur mit den gewöhnlich»Ät«i> Vortheilen der Einsamkeit, so siehst man
bald, wie wahrhaft so mancher Weiser fandr«i Weltgewirre und Zersireuungssucht vertragen sichnicht mit der Anwendung ruhiger Vernunft,O ki leidenschaftloser Beurtheilung, und NachdenkenHM Sber Wahrheit und Menschen.
Erwürget wird doch auch zuweilen die Ver-^ nunft deS Weltltngs, durch alle Vorurteiledenen er ftöhnet, und die seine Seele cntman»uen. Er erschlaffet und wird weichlich, unter«^ dem Gedränge von so vielen Kleinigkeiten, undLhorheiten. Er flehet nichts wie es ist, unds ^ sein Flattergeist kennet kein wahres und wesent-
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