Achtes Capitel. 8r
" ^ hier die Gründe angebe, warum ich Ihm diesenAppetit verzeihe.
" ^ Obereits Lebensgeschichte enthalt diese Grün-de. Sie beweiset, wie unmöglich es Ihm ist^ mit mir, und mir mit Ihm fortzugehen. Aber
^ ' sie zeigt ihn dann auch mit mehr Billigkeit/
als Er sonst hatte und kannte, von mancher^ guten und ehrwürdigen Seite. Ein kraftvoller,grundfester, kernhafter, und in mancher stren»Tugend geübter Mann, ist er allerdings.^ Man siebt auch daß er Wahrheit tief herauf,, und mit eiserner Beharrlichkeit sucht, und in»m ü« wendige Theologie mit Eifer verbreitet. Eini-iitra! gx Überlegenheit, hat er mir doch vielleicht in« einigen Dingen zugetraut, ohne ^ sich selbst^ zu gestehen. Aeusserst natürlich und verzeihlichwar auch darum seine furchtsame Begierde michA! zu vernichten, weil er mich für ein Ungeheuer, hielt, das sich seiner Weltreformation wider-letze; oder wenigstens für eine Spinne, die ein,^i» Apostel der Einsamkeit befugt sey, aus seinem«x Barte zu werfen.
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