Lölhrohre ein Unterschied obzuwalten, wenn nicht gardie Schmelzbarkeit deS Italischen Hauyns untersich noch verschieden seyn möchte. Nach Nose, undBergemann ist der Rh ei Nische Hauyn für sichvor dem Löthrohre unschmelzbar und entfärbt sich blos.Aehnkiches hat Hauy und Gismondi ebenfalls beidem Italischen Hauyn bemerkt, welcher hingegennach Gmelin, Gillet Laumont und Berze-lius unter Aufschäumen zu einer undurchsichtigenglasigen Perle oder zu einem durchsichtigen bläulichenblasigen Glase schmelzen soll. Den Nose an vermochteBergemann nickt zum Schmelzen zu bringen. DerSodalit aus Grönland ist von Thomsondurchaus unschmelzbar befunden worden, während Der-zelius -j-^) von demselben bemerkt, daß er auf derKohle unter vieler Aufblähung und Blasenwerfung zueinem unebenen sarbenlosen Glase schmelze. Nach Ner-ze lius erleidet der So dalit vom Ve su v nur bei einemsehr strengen Blasen einige Abrundung der Kanten ohnesich sonst zu verändern, womit auch Dunin Bor-kowskys s-fch) Angabe, daß er für sich nur schwierigzum Schmelzen zu bringen sey —ziemlich übereinstirnmt.Es geht also aus dieser Zusammenstellung hervor, daß
*) Min. Studien über die Gebirge am Nicderrhein, her«ausgcgeb. von Nöggerath. Frankfurt 1808. S- 181.
")BerzeliuS von der Anwendung des L'öthrohrs inder Chemie und Mineralogie, übers, von Rose. Nürn-berg. 1821. S. 285. f.
"*) Von Leonhard und Selb mineralog. Studien.Nürnberg. 1812. Seite 2Y4.
°b) Berzelius a.' a. O. S. 267.
'jch) Derselbe am eben angeführten Orte.
'bich) Von Leonhards Taschenbuch. XI. 1. S. 192.