Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
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von Ammonium gefällt, ausgesüßt, getrocknet und eineranhaltenden Rothglühhitze ausgesetzt und betrug 0,65Gran. Dieses auf den Eisenorydulzustand berechnet,zeigt 0, 57 Gran Eisenorydul an.

§. Die, von der Fällung des Eisenoxyds zurückge-bliebene ammoniakalische Flüssigkeit zur Trockne abge»raucht, und das salzsaure Ammonium verflüchtigt,hinterließ noch eine sehr geringe Menge von Manganoxyd,das auf einem gewogenen Filtrum ausgesüßt, stark ge-trocknet, '/g Gran betrug.

ll. Sämmtliche Flüssigkeit, die durch das verschie-dene Aussüßen entstanden war, wurde zur Trockne ab-geraucht. Das erhaltene Salz geglüht, in Wasser auf-gelöst, hinterlicß noch einen geringen Rückstand, deraufgefangen, ausgesüßt, getrocknet und geglüht, >/r Granbetrug, und sich als Kieselerde verhielt. Aus der Laugesonderte weder Natrum noch'salzsaure Baryt-Auflösungdas Geringste aus.

U.

Da das Resultat der vorstehenden Untersuchungnoch einen bedeutenden Verlust anzeigte, so blieb nunauszumittcln, ob dieser durch den Alkaligehalt entstan-den sey, welcher schon durch die Untersuchungen vonVauquelin und Gmelin angegeben war.

Es wurden daher 50 Gran feinzerriebener Haupt»mit 300 Gran salpetersaurem Baryt zusammen gel-mengt, und in einem Platintiegel bei nach und nack-verstärktem Feuers grade bis zur vollständigen Zersetzungdes salpetersaurcn Baryts, Stunde rotbglühend er-halten. Die erkaltete Masse hatte eine rbthlichwe ßeFarbe. Sie wurde in hinreichendem Wasser und Salz-säure aufgeweicht, wodurch sich eine schwach gelbe Flüs-sigkeit bildete, die etwas Kieselerde absetzte, weshalb