Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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weshalb ich di« Schmelzung unterbrach. Diese Erschei-nung konnte ich mir Anfangs nicht erklären, bis ich aufden Gedanken kam, daß dieser Dampf von dem, demFossil beigemischten, Alkali entstanden seyn müsse,welchessich auch bestätigte, indem ein angefenchtetes, gewöhn,liches Lackmuspapier an die Blaserohrspitz« gebracht,die Reaktion aus ein Alkali, durch die entstandene blaueFarbe zu erkennen gab. Die Perle war klar, topaS«färben geworden und voller Blasen. So geringfügigauch diese Bemerkung scheint, so glaube ich doch, daßsie'hier nicht unbeachtet bleiben darf, indem sie demAnalytiker eine Gelegenheit darbietet, den Alkaligehalteines Fossils vor der Analyse dadurch zu entdecken,was allerdings erst durch mehrere Versuche näher aus,zumitteln seyn wird.

Mehrere Stückchen Hauyn in wasserhelle Salz-säure gelegt, hatten sich in 24 Stunden gänzlich ent-färbt, waren weiß, durchscheinend, opalähnlich gewor-den, und hatten sich fest an die innern Wände desCylinders angehängt; die Säure war schwach gelblichgefärbt, und gab beim Zutröpfeln einer blausauernEisenkali-Auflösung sogleich einen dunkelblauen Nieder-schlag. Die Stückchen Hauyn waren mürbe, undließen sich zwischen den Fingern gänzlich zerreiben.

Zehn Gran fein zerriebener Hauyn in einen kleinenGlaskolben mit Salzsäure übergossen, und in den Halsdesselben ein, mit einer schwachen essigsauren Bleiauflösungangefeuchteter, Streif Fließpapier gebracht, die Leffnungmit einem Kork leicht verschlossen, sodann das Ganzeerwärmt und zum Kochen gebracht, zeigte nur einenach und na b entstehende gelblichbraune Färbung desPapiers, jedoch war durch den Geruch keine Hydro-