soviel zusammenbringen, um denselben zu untersuchen,welches ich mir aber noch Vorbehalten habe.
Die Körner des Hauyns, welche ich aus dem Sandegesammelt hatte, waren in ihrem größten Vorkommenetwa wie ein Nadelknopf groß und größtcntheils klei-ner, von ausgezeichnet schöner blauer Farbe, mehren-theils klar und durchsichtig, doch bemerkte ich beimAussammeln, daß der Magnet einige Wirkung auf ein-zelne K'orner zeigte, weshalb ich die davon angezoge-nen Körnchen noch mehr zerkleinerte, und sie durch denMagnetstab vom Magneteisenstein befreite.
Diese Erscheinung fand auch bei dem Hauyn statt,der aus dem glasigen Feldspath ausgesucht war, wes-halb derselbe auf ähnliche Art gereinigt wurde.
Solche aus dem SandeausgesuchteKörner Hauy »zeigten bei einer Temperatur von 15° R- und 27'/rZoll Barometerstand, bei mehrmaligen Versuchen, einspecifisches Gewicht von 2,474 und die Körner ausder Feldspathmaffe 2, 485 bis 2, 500.
Sie zeigen fast alle eine gleiche Härte, denn sie ritzendaS Fensterglas schwach, so wie Feldspath von Baveno ;den Apatit und Arragonit ritzen sie etwas stärker,hingegen Flußspath, blättrigen Stilbit, Scapolit undKalkspath stark« Einige größere Stückchen des Nie-drrmennicher Hauyns gaben sogar schwacheFunken an einen guten Feuerstahl. Wird ein etwasstark erwärmter Turmalin-Krystall auf ein dazu ein-gerichtetes Statif gelegt und der Hauyn demselbengenähert, so findet eine ziemlich starke Anziehung statt;auch sehr kleine Stückchen Papier werden von demHauyn, wenn er auf wollenes Zeug gerieben wird,»»gezogen, er zeigt also — Elrctricität.