Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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v und L bei dem schwach geglüheten Minerale sichzeigende schwarze Farbe von, aus einer durch Feuer zer-störbaren särbenden Materie herrührenden Kohle abzu-leiten sey, wurde der Tiegel aus L, welcher zwar ge-nau abgewogen worden war, in einen hessischen Schmelz-tiegel gesetzt und vor dem Gcbläseseuer bis zum Weiß-glühen eine Viertelstunde lang erhitzt. Als der Tiegelnun wieder gewogen wurde, hatte er genau einen Granverloren, welches nahe mit dem in L erhaltenen Re-sultate übereinstimmt. Der Rückstand war nun ganzseiner schwärzliche» Farbe beraubt, erschien weißlich, aneinigen-Stellen gering ins Bräunliche sich ziehend, undwar ganz zusammengedacken.

Es geht also hieraus hervor, daß dieser Faserbaryt2 Procent flüchtiger Bestandthcile enthalte, welche größ-tentheils in Wasser bestehen, und daß die gelbe Farbe,aller Wahrscheinlichkeit nach, zum grossen Theile von ei-ner im Feuer zerstörbaren Substanz abzuleiten sey.

6 .

Etwas des Steinpulvers in einer unten verschlosse-nen, mit dem Quecksilberapparate in Verbindung ge-setzten Röhre mit Kupferoryd geglühet, gab unter denentwickelten Gasen eine geringe Menge von Kohlenstoff-säure zu erkennen, welches unsere Vermulhung in?noch mehr bestätigt.

tt.

50 Gran des aufs feinste gepulverten, im Kalce-donmörser zerriebenen, Minerals wurden mit 200 Grankrystallisirten karbonsauren Natroniumvrydes zusammen-gerieben, das Gemenge vollständig in einen Platintiegelgegeben und vor dem Gebläsefeuer eine Viertelstundelang heftig geglühet. Nach dem Erkalten zeigte sich