gerade unsere Reviere in solcher Hinsicht noch so wenigbearbeitet waren. Und doch bieten sie so großartige undausgezeichnete Dinge dieser Art» wie vielleicht wenig an-dere Länder, worauf die Aufmerksamkeit der Gebirgs-forfther früher und fortdauernder gerichtet war. Die kon-zentrisch - schaaligen kugelförmigen Bildungen am Rü-ckers berge bei Oberkassel, die aus platt gedrück-ten Spharoiden zusammengesetzten Säulen in dem soge-nannten Kasekeller bei Bertrich«), haben, erstere anGröße des Gebildes, letztere selbst in ihrer Art) wohl nir-gendwo bekannte Analogien; die vollkommenen Saulen-Bildnngen am Mendeberge bei Linz brauchen,rücksichtlich ihrer schlanken Taille und ihrer Größe keinemandern ähnlichen erotischen Vorkommen nachzustehen, unddie gegliederten Säulen in der Felsenhöhle bei der Kapelleauf der Landskrove am Ahrflusse ^«'2) sind wohleben so ausgezeichnet, wie jene am Riesen dämm inIrland.
Der erwähnte Breislak'sche Atlas enthalt nurein einziges Bild (auf Taf. 26) eines Rheinische«
») Vergl. Ke fe rstein geognost. Bemerk, über die basalti-schen Gebilde des westlichen Deutschlands. Halle. 1820.S. 87 f. — S tc i n in g e r die erloschenen Vulkane inder Eifel und am Nicderrheine. Mainz. 1820. S. 27.
Vergl. Jordan min. berg < und hüttenmännische Rei»sebemcrk. Gott. 1803. S. 199- f. — Nose orograph.Briefe über das Siebcngebirge u- s. w. I. Franks. 1789- S. 223. f.
^ *") Vergl. Nöggerath in von Moll's neuen Jahrb.
der Berg - und Hüttenkunde, HI. Nürnberg 1815- S.221. f.