Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
226
Einzelbild herunterladen
 

226

DaS Hauptort wurde nun von c bis k durch die,in den ausgefüllten Schlund hineinragende, aus Thon-schiefer nnd Grauwacke bestehende, Felsenspitze hin-durch getrieben, und mit derselben bei k wieder dieSteinscheidung zwischen Basalt und Thonschiefer er-reicht. Sie neigte sich hier unter 7M gegen Südwest,wendete sich aber, nach einigen unbedeutenden Krüm-mungen, bei ^ Plötzlich im Streichen gegen Süden undnahm eine westliche Verflachung von 6(? an, so daß diehier überall aus gebranntem und sehr verändertem Thon-schiefer bestehende Kraterwand überhängend ward. Vontr bis r veränderte die Steinscheidung abermals ihr Strei-chen, indem sic sich gegen Osten wendete, wo bei r dasUeberhängen der Kraterwand unter 28« schwebendwurde.

Auffallend ist es, daß das Grauwackengebirge nichtüberall gleichmäßig von dem Feuer angegriffen und ver-ändert worden ist. Es mag solches theils von dem abge-änderten Mischungsverhältniß der verschiedenen Schich-ten, hauptsächlich aber davon mit abhängrn, ob der zu-erst mit der Krater-Wand in Berührung gekommene Ba-salt Mich an solcher erkaltete und hängen blieb, oderob sich längere Zeit frisch anlangender, glühend flüssi,ger Basalt unmittelbar darüber fortschob.

Während man daher den Thonschiefer an den mei,sie« Stellen zu einer beinahe erdigen, leicht zerspreng-baren , jaspisarti'gen Masse umgewandelt sinder, welcheganz mllmählig mit der größer werdenden Entfernungvom Basalte in die eigenthümliche Beschaffenheit desLhonschiefers übergeht, findet man solchen an andernStellen wieder in unmittelbarer Berührung mit demBasalte, ohne daß eine so starke Veräuderung desselben