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2 (1823)
Entstehung
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denförmige Vertiefungen sich in das Plateau einsenken,die theils nicht unter sich und nicht mir jenen Langsthä-lern in Verbindung stehen, theils durch diese letzteren, indenen sie weite, beide Thalwündc auseinanderdranzende,Buchten bilden, vereinigt werden. Sowie man weiter inden eigentlichen Sitz der dortigen pyrotvpischen Gebildedringt, treten in immer bestimmterer und reinerer Formjene fremdartigen Tbäler auf. Sie werden tiefer, abge-schlossener, runder, oft-kreisrund, ihre Menge nimmt zuim Verhältniß der sie vereinigenden Längsthäler, die we-nig mehr ihre eigenthümliche Abgeschlossenheit zu störenvermöge«) grösttentheils sind sie nur enge Einschnitte zurAbführung der in dem Boden sich sammelnden Wasser.Die Becken aber, die nicht in einer solchen Verbindungstehen, die ganz isolirt sind, sammeln in ihrer Tiefe dieatmosphärischen Feuchtigkeiten, wodurch ihre Gründe sichmit sumpfigen Wiesen auskleidcn.

Diese reinsten Formen sind es, die uns zwingen, dieganze Thalbildnng dieser Art mit den Maaren zuvergleichen und diese Vergleichung verbindet beide ihrerGestalt nach. Der Unterschied ist nur der quantitativeder Tiefe, wodurch den Maaren die unterirdischen Quel-len geöffnet werden, die ihre Becken füllen. °->) Im unun-terbrochenen Uebergange sehen wir das Maar austrockne»zum . sumpfigen Bcckenkhal und dieses verflacht, durch

") Die abscluttTiefe ist es nick,l allein, welche solche Kcsselthälerzu Maaren macht, sondern auch das mehr oder minder voll-kommene Geschlossenst«» ihres Kranzes und das zufälligeVorkommen von Quellen innerhalb desselben; mancheM-are liegen, bedeutend hoch aufBcrgen, wie p B-'reuc-beiDsuu. NH