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Da nun aber nach Freiseleben—- dessen geogno-stische Beitrage — das Kupferschieserflötz zu Walken«ried am Harz theilweise, zu Eamsdorf und Saat-feld aber gewöhnlich und ausgezeichnet in zwei Flö-tzen mehrere Fuß übereinander Vorkommen soll, nachdenselben zuWiederstädt und in dem Sangerhäu.ser Revier sich öfters einzelne Striche in dem sonstregelmäßigen Flötze finden sollen, wo Mergel, Sandund Kupferschiefer in dünnen Lagen vielfach wechseln,so zeigen diese Flötze ein dem hiesigen Vorkommen ganzäbnliches Verhalten, nur daß dort diese Wiederholungnicht so häufig, oder auch nur partiell ist.
Da nun ferner diese ungewöhnliche Lagerung undWiederholung in einem bekannten, auf seiner weiternVerbreitung regelmäßig gelagerten, Flötze Vorkommen, soberechtigt dieses zu der Annahme, daß daselbst partielleUrsachen waren, wodurch jene ungewöhnlichen Lage-rungs-Verhältnisse herbeigeführt wurden.
Es ist deshalb aus den angeführten gleichen undähnlichen Verhältnissen des hiesigen mit andern Kupfer-schieferflötzen, und den in orykrognostischer und geogno-stischer Hinsicht gleichen innern Struktur - und größten-theils gleichen Lagerungs-Verhältnissender einzelnen,daSKupferschiefergebirge zusammensetzenden Flötze die Folge-rung zu ziehen, da ß da s S ta d tb erg er Knp ferschie-fergebirge mit denen am Harz und ThüringerWald nur zu ein und derselben FormationderZeit nachgehöre, daß aber bei Bildung der alternGlieder anhaltendere Störungen statt fanden, wodurchdie regelmäßige Entwickelung gehemmt, und die öftereWiederholung des Kupferschieserflötz es verursacht wurde.
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