Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
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gen darstellen. Zwischen Deilinghofen und Balvefällt der Grauwackenschiefer gegen Osten ein, zum be-sten Beweise, wie sehr die Form der Grenze den Schich-tungsverhaltnissen angemessen sey ; denn die nördliche Sei-te des Hauptznges der Grauwacke stellt einen gegen Ostensich einsenkenden Sattel dar.

5) Daß diese Ansicht nicht blos von der Gestaltder Grenze dieser Gebirgsart mit dem «»fliegendenKalksteine hergenommen ist, läßt sich wohl in demLenuethale, von Grürmann an bis nach Wer-d ohl, oder von Altena an im Thale der Rahmedehinauf bis nach Lüdenscheid bemerken. VonGrür,m ann bis Altena entblößt die Lenne größtentheilSnur nach Norden fallende Schichten des Grauwackenschie-fers, wogegen von hier bis nach Werdohl und Lü-denscheid bas Ansgehende südlich fallender Schichtensich zeigt.

Allgemeine Bemerkung über die Lage der Schich-ten auf größeren Gebirgswendungen. Auch hier darfwohl nicht übergangen werden, was noch öfter berührtwerden muß» daß nemlich gerade auf größeren Wendungs-punkten, also mitten auf Hauptsätreln oder in Haupt-mulden , ein gewisses Schwanken des Einfallens eintritt,indem eS vielfach in kleinen Erstreckungen wechselt, unddie Schichten an diesen Punkten eine, kaum zu überse-hende, Menge von Mulden und Sätteln Hilden.

Je weiter aber ein Theil des Gebirges von größerenWendungen entfernt liegt, umso beständiger ist auch dasEinfällen der Schichten in demselben. Dieses möchte ei-ne Erscheinung seyn» welche nur wenige Ausnahme» ha-ben dürfte, und die wohl dazu geeignet ist, gewisse Ideenüber die Natur der Sattel» und Muldenbildung anzuregen,