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Bd. 3, Abt. 2 (1874)
Entstehung
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Section II. Eisen- und Staklwaaren.

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lieber; es dürfte deshalb wohl im Laufe der Zeit die Tischform auchhei Restaurationsherden den Sieg über die Aufsatzform davon tragen.Der Typus eines grossen Restaiirationsherdes, wie er sich von mehrerendeutschen sowie den beiden österreichischen Ausstellern aus Bregenzund Innsbruck vorfindet: Feuer in der Mitte, rechts und links davonzwei über einander befindliche Backöfen, daneben auf den Seiten dieWasserschiffe, darunter etwa noch Räume zum Warmstellen, ist ohneZweifel sehr zweckmässig und dürfte in den meisten Fällen, wenig-stens für die deutschen Verhältnisse, den Anforderungen der Küchegenügen. Den Braten am Spiess zu bereiten, wofür ein besonderesoffenes Kohlenfeuer erforderlich, sind wir nicht gewohnt; die Vorrich-tung dazu liesse sich übrigens leicht auf der einen Seite statt des da-selbst befindlichen Wasserschiffes anschliessen.

Frankreich. Ausgestellt hatten: Boutier & Oo. in Lyon: einengrossen glatten Restaurationsherd, Feuer doppelt, vorn und hinten,ohne Feuerthür, die Kohlen werden von oben nach Abnahme einerEinsatzscheibe oder Wegrücken des über dem Feuer stehenden Topfeseingeworfen; der Feuerherd liegt übrigens ziemlich zurück und istnach vorn von dicker Ausmauerung, so dass die Seitenfläche nicht sehrheiss wird. In der Kochplatte sitzen zwei sehr grosse Kupferkesselfür Suppe. Das Wasserschiff ist geschlossen und geht von demselbenein Rohr aufwärts, um das Wasser, nachdem man den Wasserleitungs-hahn geöffnet, aufwärts treiben zu können. Nach vorn sich öffnendfinden sich vier Backöfen vor. Ferner drei kleinere Herde, ebenfallsohne Feuerthür, mit schmalem innen emaillirtem gusseisernen Wasser-schiff auf der Seite; einer davon hat oben auf der Herdplatte einenwenig vertieften Rost, um ein Holzkohlenfeuer darin anzumachen fürRösten von Beafsteak und Cotelette. J. Baudon & fils in Paris:zwei grosse fein geschliffene glatte Restaurationsherde, ohne Feuer-thür, mit Einrichtung zum Spiessbraten, Wasserbad etc., ferner einencolossalen Spiessröstkamin mit Aufsatz. Girandeau & Jalihertin Paris: einen grossen Familienherd ohne Feuerthür mit conischemFeuereinsatz, wie die anderen Herde von oben zu schüren; seitlich einAnsatz zum Spiessbraten; einen Backofen, hinten das kupferne Wasser-schiff; links über der Herdplatte eine kleine Kohlenfeuerung für Beafsteakund Cotelette rösten. E. Boucher &Co. in Fumay(Ardennen): achtganz gusseiserne flache Familienherde, sehr fein gegossen, ohne jedeAusfütterung. Die Feuerung befindet sich theils in der Mitte, theilsauf der Seite, um den Rost dicker Guss, alle Herde haben Feuerthüren;die gusseisernen Wasserschiffe sind innen weiss (mangelhaft) emaillirt.Verschiedene Formen mit hohen und niedrigen Füssen, ein- und zwei-etagig; bei einigen Herden auch die Einrichtung zum Braten amSpiess. Endlich erwähnen wir noch eines hübschen Bügelofens von