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Bd. 3, Abt. 2 (1874)
Entstehung
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Section II. Eisen- und Stalilwaaren.

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mit Aufsatz (wie der eine Unkelsche) aus, sauber gearbeitet, mitMessingschiff. Diese Herde sind aber unpraktisch, da sie die Küchewie ein Ofen heizen und im Feuerherd auch rasch durchbrennen.Einen ähnlichen Herd hatte ß. Rawie in Osnabrück. Sig. Meyerin Bremen hatte einen grossen fein ausgeführten Familienherd, Feuerin der Mitte, rechts und links Backöfen, darunter Trockenöfen, nebenden Backöfen rechts und links Messingwasserschiff. P.M. Täubrichin Dresden brachte einen grossen Restaurationsherd mit Aufsatz- undMarmoreinfassung; in dem Aufsatz drei Backöfen über einander mitbesonderer Feuerung; Spiessbratofen, Trocken- und Dörrraum. DieHeizung des kupfernen Wasserschiffes geschieht hier auf eine eigen-thümliche Weise; dasselbe hängt frei zur Seite am Aufsatz und wirddurch ein Rohr erwärmt, das hinter dem Feuerherd als eine Art Feuer-brücke hin- und hergeht. Ferner fand sich noch ein zweiter grosserAufsatzherd, mit drei Backöfen, sonst etwas einfacher in der Ausführungvor. Endlich hatte H. A. Küchenmeister in Rostock einen auf-gemauerten, dreiseitig mit weissen Emailplatten garnirten grösserenFamilientischkerd gebracht, mit Feuer in der Mitte, Backofen links,darunter ein Trockenofen, rechts das Kupferschiff.

Oesterreich. Ausgestellt hatten von Wien: Leop. Freynösel:einen grossen Restaurationsherd für 600 Personen (zu 2000 fl.), sehrelegant mit Emailplatteneinfassung; der Herd hat- einen Aufsatz, inwelchem sich drei Bratöfen über einander befinden; vor demselbenüber der Kochplatte ein Gestell zum Warmstellen der Teller; fernerfinden sich vor ein äusseres und ein inneres Wasserbad (letzteres um-geben von dem heissen Wasser des Schiffes), endlich an dem Aufsatznach hinten eine Spiessbratvorrichtung. Jos. Viktor in: einen ähn-lichen Herd für 400 Personen (zu 900 fl.), bloss Schlosserarbeit, ohneThonbekleidung. F. Musil: einen grossen Restaurationsherd (zu180011.), mit Marmor ausgekleidet, von der gleichen Form der Aufsatz-herde, mit drei Backöfen im Aufsatz, darüber das Wasserschiff; vor demAufsatz über der Kochplatte ein Gestell zum Warmstellen der Teller,ausserdem noch unten ein Raum zum Warmstellen. Fr. Hüttich:einen ähnlichen Restaurationsherd, wie der vorhergehende, etwas kleinermit zwei Backöfen, belegt mit emaillirten Platten; ferner noch einenkleinen Herd ohne Wasserschiff. Ad. Plessel: einen desgleichenähnlichen Herd mit drei Backöfen und Wasserschiff darüber, nebstkleinem eigenthümlichen Träger für Teller. F. V. Chrapkiewicz:einen mittelgrossen Restaurationsherd flach, ganz in Eisen, ohne Aus-mauerung, Feuer zur Seite mit vier Backöfen, Wasserschiff auf entge-gengesetzter Seite des Feuers (400 fl.); dann noch einen kleineren etwahalb so grossen Herd. M. Heim er 1: einen Herd für 20 Personen mitzwei Backöfen, die Seiten mit emaillirten Platten belegt; das Kupfer-