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Veränderung des Namens zuerst JobuS und sodann Julns >). Von !ihm stammt die Familie der Julier her, wie Cäsar im zweiten Buche ^ Dund Cato in seiner Urgeschichte schreiben. « "
16. Unterdessen war Lavinia, vom Aeneas schwanger hinter- Kil
lassen, auS Furcht, als ob sie Ascanius verfolgen werde, in den Wald ^
zum Tyrrhus, dem Aufseher über die Heerden ihres Vaters, geflohen ^
und hatte daselbst einen Knaben geboren, der nach der Ortsbeschaffen. ^
heit Silvias 2) genannt wurde. (2.) Weil aber der große Hanfe der i*
Latiner glaubte, sie sei vom Ascanius heimlich umgebracht worden, so qü
erregte dieß eine gewaltige Erbitterung gegen ihn, und zwar in solchem s>
Grade, daß man ihni sogar mit Waffengewalt drohte. (3.) Da nunAscanius, obgleich er sich durch einen Eid zu reinigen suchte, doch Nichts dE
bei ihnen ausrichtete, erbat er sich Aufschub, um Nachforschungen au- imK
stellen zu lassen, und stillte so den augenblicklichen Zorn des.Volks ein «,
wenig. Er versprach, den, welcher die Lavinia ausfinden würde, mit »-,!
großen Belohnungen zu überhäufen, führte die bald darauf mit ihrem ij«
^ Sohne Wiedergefundeue in die Stadt zurück, und liebte sie mit aller Ums
. einer Mutter gebührenden Ehrerbietung; (4.) welche Handlungsweise iteli
/ ihm wieder große Gunst beim Volke verschaffte, wie Casus Cäsar und W
^ Scrtns Gellius in seiner Schrift vom Ursprünge des römischen Volks «i»
berichten. (5.) Andere jedoch erzählen, als Ascanius vom gesummten üh,
Volke gedrängt worden sei, die Lavinia wieder herbeizuschaffcn, und Ai,
geschworen habe, daß er sie weder gctödtet habe, noch ihren Aufent- «
haltsort wisse, so habe Tprrhus, nachdem er um Stille gebeten, in ,idj
jener zahlreichen Versammlung sich zu einer Entdeckung bereit erklärt,wenn ihm, der Lavinia und dem von ihr geborenen Knaben das Vcr- W,
sprechen der Sicherheit gegeben würde, und so habe er denn, nachdem tz,
er dieses Versprechen empfangen, die Lavinia summt ihrem Sohne in ^
die Stadt zurückgebrncht.
17. Als dreißig Jahre in Laviuium verflossen waren, erinnerte
sich Ascanius, daß nun nach der Zahl der Jungen, welche die weiße h
Sau geworfen hatte, die Zeit zur Gründung einer neuen Stadt ge- itz
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') Ein sehr verunglückter etymologischer Versuch, den Namen JulnS von 5ovis ^(jMns) abzuleiten.
Von kilya, der Wald. z