Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
371
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Ablagerung getroffen, welche, jedoch nur thcilweise,mit einem schwachen Lager von bituminösem Thon be-deckt ist, und zu Frechem und Brühl bei Kölnliegen mächtige Thon- und Braunkohlen-Lager ebenfallsauf dem losen unverbundenen Sande. Hierin mag eszum Theil seine Begründung finden, daß der Sandund Sandstein, aus Mangel an Aufschluß, nur vcrhält-nißmäßig an wenigen Lokalitäten unserer Braunkohlcn-Formation getroffen wird. Mit Bestimmtheit läßt sichaber auch angeben, daß jenes Glied der Bildung anvielen Orte» gar nicht vorhanden ist, z. B- am Pütz-berg bei Fricsdorf, wo sich am Gehänge des Ber,ges die Lager bis zur Sohlgebirgsart, der jünger»Grauwacke (v. Hövels rauhem und von Dechcn'sflötzleerem Sandstein) verfolgen lassen, ist kein Spurdes Braunkohlen-Sandes und Sandsteines anzutrcffcn.An manchen Orten findet sich aber auch dieses Gliedohne alle Bedeckung, wie z. B. theilweise zu Kois-dorf und am Falkenbcrge im Siebengebirge,und hier scheinen die jünger» Glieder der Braunkohlcn-Bildung zn fehlen oder nach ihrer Ablagerung weggc-waschen zu seyn. Von seiner Bedeckung mir Trachyt-Conglomcrat am Qnegstein im Sicbengebirgesoll weiter unten die Rede seyn.

Der lose unverbundene Sand ist bei uns immerunter den Sandsteinen liegend gefunden worden, unddaher wohl hier als relativ älter gegen letzter« zn be-trachten. Die folgende Beschreibung des Vorkommenszu Licdberg weißt dieses näher nach. Zu Roisdorfliegen über dem entblöst zu Tage tretenden losen San-de viele große Blöcke von Sandstein, welche von einem,ehemals den Sand überdeckten und nunmehr zerstörten