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Vertiefungen merkwürdig, welche nahe dabei liegen, undgewöhnlich mit Kohlensäure angefüllk sind. Man nenntsie l'llits (Io Ne^rae oder klllts 6« li» poale. Sie ge-hören zu den Seltenheiten der Gegend, wovon manmit größerer Verwunderung, als von den Vulkanenspricht, ebenso wie der Brudeldreis bei Birres-born in der Eifel früher bekannt war, als die Vul-kane, in deren Mitte diese mephitische Grube liegt.«
Faujas de Saint Fond *) thcilt sowohl ei-gene Beobachtungen, als auch diejenigen verschiedeneranderer Naturforscher über diese ?»>ts äe IVe^esc, ineiner weitläfigen Eorrcspondenz, mit. Nach ihm sindes drei brunncnartigc Vertiefungen, welche ans einerLinie, etwa 30 Fuß von einander ab liegen: die größteist fast rund, har 8 Fuß, die beiden andern aber habennur 4 Fuß Durchmesser; ihre Tiefe beträgt 4s — 6Fuß. Sie sind mit einer trocknen Mauer ausgcmaucrt.Bei Rcgenwctter fand er kein Kohlensäuregas darin;sonst ist aber gewöhnlich die Entwickelung so stark, deßgrößere Thicre darin bald ersticken- Zwanzig Schrittevon jenen kuits ab liegt ein viereckiges Waffcrbassinvon 12 Fuß Durchmesser. Aus dem stark säuerlichschmeckendem Wasser desselben entwickelt sich unter star-kem Aufwallen sehr viel Kohlensäurcgas. Dieses Bas-sin scheint indeß ein eigentlicher Säuerling zu seyn,weil Faujas de Saint Fond dasselbe auch im Ver-folge mit dem Namen som-ce belegt; also keine An-sammlung von blos atmosphärischem Wasser, durch
*) ktöclierclies zur le» votcsns Ltelats äa Virsreis etVelax. 1776. S- 301 - ZOS.