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Hinsicht also keine Ansprüche zu verthcidigcn, und nurdes Anspruchs an ein natürliches gesundes Urtheil möchteich mich ungern begeben. Aber die Resultate desselbendarum wegen irgend einer noch so gefeierten philoso-phischen Ansicht aufzugeben — ich gestehe cs gerne —das liegt nicht in mir.
Diese meine Denkweise ist sehr durch das genährtworden, was ich zufällig von den philosophischen Syste-men in unserer Zeit vernommen habe. Ich kann sie so-gar durch das Urtheil eines Mannes rechl fertigen, derselbst Philosoph ist, und da er eine Encyclopedie derPhilosophie geschrieben hat, mit dem Gange der Mei-nungen anderer vertrauter seyn muß. Nach den Gött.gelehrten Anzeigen hoffe nämlich Herr Schulze, daßwir wohl endlich ein haltbares philosophisches Systemerhalten würden, weil die Naturlchre so herrliche Fort-schritte gemacht habe. Diese so ausgezeichneten Fort-schritte sind offenbar der gerechteste Stolz unsererZeit. Sollen wir sie Systemen aufopfern, die so zer-brechlich sind?
So meine ich denn auch, fest an meiner Ansichthalten zu müssen — weil es mir dabei der eigentlichenGrundlage der Geologie zu gelten scheint. Diese Wis-senschaft beruht, so weit sie die Lagerung der Gebirgs-arten lehrt, blos auf Erfahrung, und aus der daraushervorgehenden Unterstellung, daß diese Gebirgsarten nachund nach gebildet und von verschiedenem Alter sind. — Obdie Stoffe, warauS diese Gebirgsarten zusammengesetztsind, ewig da waren, erschaffen oder später aus andernentstanden sind, ist kein Gegenstand der Geologie. Obi-ge Voraussetzung ist aber von jeher die gemeinschaftlicheMeinung aller Geologen gewesen, und sie dachten sich