Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
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Die großen und so erfreulichen Fortschritte der geo-logischen Kenntnisse an Thatsachcn sind indessen auch Ver-anlassung gewesen, daß viele ganz neue Voraussetzun-gen sich gebildet haben, die vorläufig noch zu gewagtscheinen, als daß cs nicht für nützlich gehalten werdenmüßte, dabei das «Nachbar mit Rath!» auszuspreche».Nur darüber kann ich mich in Verlegenheit fühlen, dieseden Umständen nach sehr nöthigc Erinnerung, oder wennman cs so nennen will, diesen Widerspruch auf mich ge-nommen zu haben. Möchten nur andere dies nöthigeWort wirksamer, als ich es vermag, führen.

Ich bitte nicht zu vergessen, daß ich es blvs zu-fällig bei gelegentlicher Veranlassung ausgenommen ha-be, und zu bedenken daß mir nichts übrig bleibt, alscs fortzuführcn, so lange nicht meine persönliche Ucbcr-zcugung sich ändert, wenn ich nicht die Absicht, welchemich dazu bestimmte, aufgeben und gleichgültig gegeneigene Fortschritte in der Erkenntniß des Wahren sagen

will: oleum et opersm psräiäi.

Nicht alle mögen mein fortwährendes Widerspre-chen von Ansichten, die mit so vielem Scharsinne undKenntnissen vertheidigt werden, und welche von so vie-len würdigen Gelehrten in Schutz genommen sind, bil-ligen. Ich bitte sie aber zu bedenken, daß in jedem Falledie Wahrheit durch Widerspruch nur noch fester gestelltwird, und schwerlich bei der jetzigen Tendenz der Meinungauch nur so viel, was ich auch sagen uud wie sehr ichmich auch bemühen mag, zur entgegengesetzten Ansicht hcr-überzuzichcn, von mir zu bewirken steht, daß unserejungen rüstigen geologischen Beobachter durch die Dia-gonale gehen und weder als Neptunisten, noch als Vul-kanistcn beobachten. Und diese Unbefangenheit von den