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Flüssigkeit lief durch. Als das Ammoniak neutralisirtworden durch Salpetersäure, fielen wiederum Flocke» vonHornsilbcr nieder.
Es geht hieraus hervor, daß die salzsauren Salzein sehr inniger Verbindung mit den übrigen erdigenBcstandtheilen des Trasses seyn müssen, weshalb dasWasser allein nur sehr wenig davon auszichen konnte;daß aber die Salpetersäure, indem sie den Traß größ-tcnthcils aufschloß, wie schon aus der mit aufgelöstemnicht unbeträchtlichen Thonerde zn ersehen ist, eine un-gleich größere Menge salzsaurcr Salze dargelegt habe.Merkwürdig aber ist's, daß die Barytsalze auch nicht ein-mal Spuren eines schwefelsauren Salzes dargcthan haben.
Nm endlich noch auszumittcln, ob die Salzsäure indem Traß an eine Erde oder an ein Alkali gebunden scy,wurde aus einer andern Portion der salpctcrsauren Auf-lösung die Thoncrde und das Eisenoryd durch Aetzammo-uiak niedergeschlagen, und die von dem Niederschlage ab-filtrirtc Flüssigkeit zur Trockne abgcrauckt. Man erhielteine weiße Salzmasse, welche im Platinticgel zur Bcr-fiüchtigung des salpetcrsaurcn Ammoniaks erhitzt wurde.Das zurückgebliebene Salz, welches 12, 78. Gr. betrug,löste man in der infachen Menge Wassers, und setztehierauf einen Weinsteinsäure-Krystall hinzu. Es fielsogleich ein weißes krystallinisches Pulver nieder, wel-ches sich selbst, als die doppelte Menge Wassers zugd-sctzt worden, nur thcilweisc löste. Aufs Filtruin ge-bracht, getrocknet, und im Platinlöffel verkohlt, zeigtesich die alkalische Reaction auf Curcuma. Außer denAlkalien enthielt das Salz aber auch noch Kalkerdc, wiesauerllecsaurcS Kali anzcigrc.
Obgleich die vorstehende Untersuchung es ungewiß