Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
245
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Resultate, je größer diese Ungleichheit ist. Bei Berück-sichtigung dieses Umstandes verdient diese, bis jetzt fastnoch gar nicht angewandte, Methode besondere Berück-sichtigung.

2 .

Eine zweite Quantität ähnlichen Salzes von einerandern Stelle einer Traßwand abgeschabt, wurde blosqualitativ untersucht, und verhielt sich ebenso, nur daßder Schwefelsäure-Gehalt viel geringer zu scyn schien.Auch erkannte man die Gegenwart von Kali und Natron,als ein Thcil der Lösung des Salzes zur Trockenheitabgeraucht, das feste Salz wieder in der lOfachen MengeWassers gelöst und Weinsteinsänre zugcsetzt wurde. Dochschien auch hier das Kali in überwiegender Menge ge-gen das Natron vorhanden gewesen zu seyn.

3.

Die rheinische geognostische Sammlung derUniversität Bonn enthält einige Traßstücke, welche aufder Oberfläche mit bis 3Ouadratzoll großen, fast finger-dicken Efflorescenzen eines beinahe schneeweißen Salzesbekleidet sind. Dieses Salz hat eine schaumige Gestalt undzeigt hin und wieder zarte haarförmige Kristalle. DieStücke selbst sind auch im Brohl-Thalc gesammelt.Es scheint aber diese Art von Efflorescenzen sehr seltenund local vorzukommen, da wir dieselbe an Ort undStelle niemals selbst bemerkt habe», während das unter1 ugd.2 erwähnte Salz so häufig sich zeigt, daß mandasselbe bei dem Verkennen seiner Natur zur Salpelcr-sabrication gebrauchen wollte.