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4 (1826)
Entstehung
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schlisse hinzu. Bald hieraus entstand ein reichlicher, wei-ßer kristallinischer Niederschlag, der sich zum kleinstenThcile wiederum auflöste, als noch 10 Theile Wassershinzugesctzt wurden. Derselbe konnte also nur aus sau-rem weinsteinsauren Kali bestanden haben, da das saureweinsteinsaure Natron in der 9 bis I2fachen MengeWassers löslich ist.

Da die quantitative Bestimmung des Kali's durchWeinstelnsäure kein genaues Resultat gicbt, und wegender in dem Salze befindlichen Schwefelsäure das Platin-salz ohne Weitläufigkeit nicht wohl angcwendet werdenkonnte: so bestimmte man das Kali dadurch, daß einegenau gewogene Menge geschmolzenes Salz mit Schwe-felsäure, zur Vcrjagung der Kohlensäure und Salzsäure,gesättigt und die überschüssig hinzugesetzte Schwefelsäuredurch Hitze fortgctricben wurde. Man erhielt auf dieseWeise aus 100 Th. geschmolzenem Salze 123,215 Th.ausgeglühtcs schwefelsaures Salz.

Schon hieraus ließ sich schließen, daß das Alkaliweder Kali noch Natron allein gewesen seyn konnte;denn wäre cs jenes gewesen, so hätten 63,76754,107---117,943 Gran schwcfelsaures Salz erhalten werdenmüssen, und wäre cs dieses gewesen, so hätten sich63,767->-82,004ä45,771 Gr. ergeben müssen. Nachder von Bischof *) gegebenen Anleitung läßt sichnun aus der Sättiguugscapacität der beiden Alka-lien für Schwefelsäure die Menge eines jeden leichtbestimmen.

') Dessin rehrbuch der Stöchiometrie. Erlangen, 15ty.S. 441.