Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
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Nördlich der zweite» oberhalb Well stein gelege-nen Mühle, rechts von dem nach Laubcnhcim füh-renden Wege, findet man in diesem gelben Sande, fastzu oberst in dem jüngern Sandgcbilde eine Schicht von4-6" Mächtigkeit, welche aus Resten gänzlich aufgelö-ster und daher unkennbar gewordener Petrefakten, ei-ner großen Austcrart mit wenig Sand gemengt besteht.

2. Nordwestlich der an der Straße von Ebcrn-burg nach Feil gelegenen Ziegelhüttc, an dem nachden Birkerhöfen führenden Wege, bedeckt eineSchicht des in Rede stehenden Gebildes den Porphyr;sie besteht fast nur aus Petrefakten und ist ganz jenembei Neubaymburg ähnlich; über die Ausdehnungdieses Sandsteins kann ich nichts angeben, da derBoden sehr angebaut ist; die Ausdehnung scheint in-dessen nicht beträchtlich zu seyn,

3. Eine kleine viertel Stunde südwestlich vonFlonheim wird der ältere Sandstein von einemgelben losen Sande bedeckt, der Parthien eines festenPetrefakten t Gloffopctern, Turbiniten, Trümmer derRiescnaustcr und andere Austrrarten) umschließendenjüngern Sandsteins enthält.

Tie in dem Sande sich findenden Gloffopetcrn er-reichen die Größe von 12'/?".

Ausser den genannten Petrefakten fand ich sehr schö-ne, ganz in Hornstein umgewandelte Knochen oderZahnpe-trefakteu. Sie gleichen ihrem äußernAnsehen nach ganz denStoßzähnen von Landthiercn; sie haben indessen eine-et-was gedrückte Form. Herr Gchcimcrath Nau inMainz hält sic für die Rippen eines Scethicres.

Auch in dem Sande bei Flonheim bemerkt manjene ans aufgelösten Austerschaale» bestehende Schicht.