Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
214
Einzelbild herunterladen
 

zugcben; sic dürste indessen von der genannten Salineausgehend nur den Abhang des Kühbcrges bedecken;dem Auge wird das Gebilde weiter in Süd entzogen,tritt aber bei Volxheim und Frey-Vaubenheimwieder deutlich hervor und geht dann über Neubaym«bürg bis Wellstcin, stets den Gebirgsabhängen sichentlang ziehend, nie hohe Plateaus wie auf dem linkenNaheufer einnehmend mit Ausnahme des einzigenVorkommens bei Bingert.

An dem nordöstlichen Abhange des Kühbergcstritt das füugere Sandgebildc in seinen mannigfaltig-sten Bildungen auf, bei welchem sich jedoch keine regel-mäßige Folge beobachte» läßt; cs erscheint hier alsKonglomerat, Sandstein und Sand, sämmtlich in ein-ander übergehend.

Das Konglomerat sowohl wie der Sandstein ist zweierlei,vcrsteincrungsleer und Versteinerungen enthaltend. DasKonglomerat ohne Versteinerungen besteht aus ziemlich ecki-gen Stücken von Porphyr, welche sämmtlich eine hellgraueFarbe angenommen habe», von der Größe eines Hühner-eies bis zu der einer Erbse wechseln, durch eine feste bräun-lichrothe und röthlichbraune Bindemaffe zusammen gekit-tet sind und so einen wahre» Trümmcr-Porphyr darstcllen.

Außer den Porphyrbrockcn finden sich noch einzelnedurchsichtige Körnchen rhomboedrischcn Quarzes demTeige eingemcngt, wodurch also auch dieser schon fürsich einen Porphyr darstcllt.

Angehaucht giebt dieser Trümmerporphyr einenstarken Thongcruch; durch Klcincrwerdcn der Porphyr-brockcn und Verschwinden derselbe» gegen die Grund-masse entsteht ein brännlichrokher homogener Sandstein.

In andern Parthicc» dieses Saudgcbildes ficht