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ziemlicher Erstreckung zu seyn, keilt sich öfter aus, legtsich dann indessen auch bald wieder an.
Der auf diesem Lager brechende Kalkstein ist demStromberger sehr ähnlich; von dnnkelgrauer Farbeund seltener wie jener von Odern weißen rhombocdrischenKalk - Haloids durchsetzt. Er ist indessen nickt ganz reinund giebt angehaucht einen thonigen Geruch. DiesesKalksteinlager streicht Stunde 5, paralell dem Thale, inHessen rechtem Gehänge es auffctzt, und fällt mit 75°wie das umgebende Schiefcrgebirge in Nord.
Außer Kugeln von prismatischemSisen-Kies (Strahl-Kies ) führt es keine Erze. Diese Kugeln des Eisen-Kieseshaben die Größe einer Wallnuß und darüber, und sindauf dem Bruche von dem Mittelpunkt der oft langgezogenen Kugeln auscinanderlaufcnd strahlig. Weder
in diesem noch in dem Stromberger Kalkstein fandich Spuren von Versteinerungen.
Der Stromberger Kalkstein ist dagegen ziemlichmctallrcich: in demselben finden sich Nester eines ziemlich «»
reichen prismatischen Eisen - Erzes ( Braun - Eisenstein ); T
früher soll bedeutender Bergbau auf silbcrreichcn hexac- v»
drischen lgemeinen) Blei-Glanz statt gefunden haben, te
von dem aber, außer der Sage und einigen Spuren eines L-
Stollens, nichts mehr übrig ist; der Blei-Glanz soll i
abgcbaut seyn. Auf welcher Art von Lagerstätten die ««
Erze gebrochen haben, konnte ich nicht erfahren. 7,
Interessanter als beide Erz-Vorkommen scheint mir rsi
ein zweites Eisenerz-Vorkommen auf oder in diesem --
Kalkstein zu seyn- Schon seit vielenJahren gewinnt manauf dem westlich von Stromberg nach Dörrcnbachsich hinziehcnden, aus Kalkstein bestehenden Gebirgszuge s-
ein sehr schönes Eisenerz, ans prismatischkm (Braun-) und