Druckschrift 
4 (1826)
Entstehung
Seite
150
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crz-Niederlagen, welche Hr. Steininger *) in dem-selben in der Nähe von Stromberg anführt, gehörennicht dem Schiefergcbirge, sondern wahrscheinlich demihm untergeordneten Kalkstein an.

L. Dem Schiefergcbirge untergeordnete Gibirgsarten.

Den erwähnten Uebergangs-Kalkstein fand ich anzwei Punkten dem Schiefcrgebirge untergeordnet, undzwar zu Strombcrg und zu Wcitersborn, ancrstcrem Orte jedoch von weit bedeutenderer Ausdehnung»wie an letzterem.

Bei Stromberg erheben sich die Kalksteinfclscnsowohl östlich, nördlich wie auch westlich des Städtchens,allein südlich desselben ist er nicht wahrzunchmcn, son-dern seine Grenze scheint hier noch in der Stadt selbst zuliegen; nördlich, geht seine Grenze im Güldenbach-thal, zwischen der Loh- und'Felsenmühle, durch,so daß die Mächtigkeit des Kallsteins hier beiläufig200 Ruthen betragen mag.

In Weste» erstreckt er sich bis in die Nähe desWeinberger-Hofes, der indessen schon wieder aufThonschiefer liegt; südlich des von Strom berg nachDörrenbach führenden Weges dürste der Kalkstein nochweiter in West fortsetzen, da er auf diesem rechten Uferdes Dörrcnbach's in dem Walde noch bebaut ist,Ocstlich von Stromberg läßt sich der Kalkstein unun-terbrochen über Warmsroth bis in die Nähe vonErbach verfolgen. Der Kalkstein ist hier indessen nur

') Dergl. Steininger geognostische Studien !c. S. 45n. f. A. d..V.