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Aluminium und Aluminiumverbindungen.
Kaliumsulfat zu Schwefelkalium reducirt worden ist, welches seinerseitsdie im Meerwasser enthaltenen Eisensalze als Eisenkies gefällt hat.Dieses hat sich mit dem Thon und den kohlereichen, organischen Resteninnig gemischt. In schwedischen Alaunschiefern hat man Jod ge-funden.
Der Alaunschiefer bildet an manchen Orten Lager von bedeuten-dem Umfang, so besonders in Schweden, bei Lautenthal am Harz, inThüringen hei Gräfenthal, bei Saalfeld, am Niederrhein, im Fichtel-gebirge, in Schlesien, in England bei Whitby, in Schottland bei Hurletund Campsie in der Nähe von Glasgow, am Ural, in Maryland, Nord-amerika u. s. w.
Die Alaunerde ist ähnlich zusammengesetzt wie der Alaunschie-fer, nur kieselsäureärmer, von erdiger Beschaffenheit, weich, leicht zer-reiblich und in Folge ihres Reichthums an kohlenstoffhaltiger Materievon dunkelbrauner Farbe. Sie kommt gewöhnlich mit Brauukohlezugleich vor und überlagert dieselbe entweder, oder liegt zwischenden Braunkohlenflötzen in oft sehr mächtigen Lagern.
Ihr Ilauptbestandtheil ist eine mehr oder weniger thonige Braun-kohle oder ein bituminöser Thon, der oft mit Sand und Glimmerblätt-chen gemengt ist. Nach den Untersuchungen des Hrn. H. Müller 1 )enthält diese thonige Masse Eisen als Schwefelkies und huminsauresEisen, ferner eine nicht unbeträchtliche Menge freien, durch Schwefel-*kohlenstoff ausziehbaren, Schwefels. Diese Körper sind in so feinerVertheilung eingemengt, dass dieselben weder durch das Mikroskop zuerkennen, noch durch Pulvern und Schlämmen abzuscheiden sind.
Die Alaunerde findet sich an manchen Orten der norddeutschenTiefebene, so bei Freienwalde an der Oder und an anderen Orten derMark, ferner hei Muskau in der Oberlausitz. Im Muldethal liefert einLager seit drei Jahrhunderten dem Alaunwerk Schwemsal hei Dübenseinen Bedarf. Ein anderer bekannter deutscher Fundort ist Bornstädthei Eislehen. Die Analyse eines Alaunerzes von letzterem Orte gabHrn. Müller:
Organische Substanzen und Wasser .
Kieselsäure.
Schwefelsäure (in Gyps).
Schwefel.
Eisenoxydul..
Thonerde.
Kalk.
Magnesia.
Kali und Natron.
Schwefelkies (FeS 2 ).
34-628
33-342
0 - 2702-6522-529
18-733
1 - 1591-081
1 - 969
2 - 746
B H. Müller, Journ. f. prakt. Chem. LXI, 257.