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2 (1813)
Entstehung
Seite
337
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Erden.

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fahrungen zufolge, nichts weiter zu Boden, als gewöhn-liche kohlensaure Talkerde.

Zwar erhielt Dr. Henry ein krystallisirtes Salz,indem er eine verdünnte Mischung aus jenen beidenSalzen einige Zeit ruhig hinstellte. Die Krystalle warenkleine, undurchsichtige Kügelchen, von der Gestalt einesfeinen Schrotes. Bei genauer Untersuchung fand manjedoch, daß sie nichts weiter als kohlensaure Talkerdewaren, welche, statt mit i Atom Wasser verbunden zuseyn, 3 Atome Wasser enthielten. Es verloren nämlich100 Gran derselben, 70 Gran in der Rothglühhitze undZo durch Sauren; ihre Zusammensetzung war demnachfolgende: 3o Saure -s- Zo Erde -j- 40 Wasser, oder19 Saure -j- ig Erde -s- 24 oder 25 Wasser. Diekrysiallisirte schwefelsaurer Talkerde muß demnach aus1 Atom Saure -j- i Atom Talkerde -s- 5 AtomenWasser zusammengesetzt seyn; dem Gewichte nach 34 -j-17-^-40 91. Dieses giebt für ioo Theile: 37Säure -j- 19 Basis -j- 44 Wasser, ganz übereinstim-mend mit den oben angeführten Versuchen von Dr.Henry. *)

*) Nach Bucholz Erfahrungen verbindet sich die Kohlensäuremit der Talkerdr in drei verschiedenen Mengenverhältnissen-

1. Vermischt man eine Auflösung der schwefelsauren Talkerdeaus 1 Theile Salz und 6 Theilen Wasser mit einer Auslösungdes kohlensauren Natrums oder Kali (aus 1 Thtil Alkali in 2Theilen Wasser bei der mittleren Temperatur, so erhält man eineVerbindung der Kohlensäure mit der Talkerde, welche nach gehöri-gem Auswaschen und behutsamen Trockenen, im völlig trockenemZustande aus 33 Erde, 3- Kohlensäure und 35 Wasser bestehet-

2. Vermischt man jene beide Auflösungen im Zustande derSiedhitze, s, erhält man ein« Verbindung aus 42 Talkerde, 3 L

Da Ikon chem. Phil. II. 9