Erden.
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hältniß der Bestandtheile in den beindcn anderen Sal-zen wurde nicht so sorgfältig bestimmt, allein man kannsich sehr leicht überzeugen, daß die angegebenen Verhält-nisse sich nicht weit von der Wahrheit entfernen. Manschütte 43 Gran Kreide in 200 Granmaaß Salpeter-säure von 1,143 specifischem Gewichte, (welche bei denbisherigen Versuchen als Normalsäure diente), oder inrin gleiches Quantum Normal - Salzsäure von 1,077specifischem Gewichte, so wird man finden, daß dieKalkerde gänzlich aufgelöst und die Säure gesättigt wird.Es folgt hieraus, daß der elementarische Atom derSäure 24 wiege. Früher setzte ich das Gewicht dessel-ben gleich 23, indem ich von dem Kir manschen Ver-hältnisse der Bestandtheile der kohlensauren Kalkerde aus-ging, welches 46 Säure und 55 Kalkerde ist. Der Un-terschied ist kaum werth, in Erwägung gezogen zu wer-den; allein die Erfahrung scheint doch mehr dafür, daß24, als daß 23 das Gewicht des Atomen Kalkerde sey,den Ausschlag zu geben.
Schüttet man eine sehr reichliche Menge Wasserauf ein Stück gebrannten Kalk, so verstreicht zuweileneine geraume Zeit, ehe der Kalk sich löscht; vielleichtrührt dieses davon her, daß die zu große Wassermcngedie Erhöhung der Temperatur verhindert. In diesemFalle löst das Wasser die Kalkerde nicht auf; es scheintdemnach, als wenn die Kalkerde im Wasser unauflöslichsey, daß aber das Kalkhydrat sich leicht, jedoch in nurgeringer Menge auflöse. Die Auflösung wird Kalk-wasser genannt, und ist ein sehr nützliches chemischesAgens.