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2 (1813)
Entstehung
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Kalkerde.

oder widerstehen der größten Hitze, ohne verändert zuwerden; 5) sie verbinden sich mit den Sauren; 6 ) sieverbinden sich unter einander und mit den metallischenOxyden; und 7 ) ihre specifischen Gewichte gehen von1 bis 5.

Der neueste Versuch, die Erden zu zersetzen, ist dervon Herrn Davy. Es scheint von ihm dargethan zuseyn, daß einige Erden, in Hinsicht der Eigenschaft,welche sie besitzen, Metalle zu bilden, den feuerbeständi-gen Alkalien analog sind; allein diese Metalle sind allerWahrscheinlichkeit nach, eben so wie die aus den Alka-lien , Zusammensetzungen aus Wasserstoff und den respek.tiven Erden-

r. K a l k « r d e.

Diese Erde ist eine von denen, welche am häufigstenVorkommen; man findet sie in allen Theilen der Welt,allein stets in Verbindung mit anderen Substanzen, vor-züglich in Verbindung mit Sauren. Mit Kohlensäurevereinigt, stellt sie große Lager oder Flötze, in Gestaltder Kreide, des Kalksteines, oder Marmors dar; undwir bedienen uns gewöhnlich der einen,oder anderen die-ser Zusammensetzungen, um Kalkerde abzuscheiden.

Das gewöhnlichste Verfahren, Kalkerde zu erhalten,ist dieses, daß man Stücke Kalkstein oder Kreide in ei-nem Kalkofen einige Tage lang einer starken Rothglüh-hitze oder Weißglühhitze aussetzt. Durch diese Behand-lung wird die Kohlensäure ausgetrieben, und die Kalk-erde bleibt in dichten Massen, von beinahe derselben