Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
323
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Feuerbeständige Alkalien.

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Da diejenige Substanz/ aus welcher das Sodium stetserhalten wurde/ das erste Hydrat des Natrums ist/ undda bei dem Elektrrsircn des geschmolzenenNatrumhydrats,den Bemerkungen von Herrn Davy zufolge/ kein andc»res Gas/ als Sauerstoffgas/ entwickelt wird/ so folgtdem zufolge, daß das Sodium eine Zusammensetzungaus Natrum und Wasserstoff sey, welche man Na»trumhydrüre nennen könnte,

Da Herr Davy das geschmolzene Natrum , dergewöhnlichen Ansicht der damaligen Zeit zufolge, fürrein, oder frei von Wasser hielt, so schloß er, daß beidem Elektrisiren desselben, das Natrum in Sodium undSauerstoff zersetzt werde. Dieser Schluß scheint gegen-wärtig nicht langer haltbar zu seyn, ungeachtet HerrDavy noch immer denselben festhält. Dieses ist umso auffallender, da er nicht zeigen kann, was aus demWasser wird, von dem es anerkannt ist, daß es jn je-dem Augenblicke der Bildung des Potassiums und So-diums zugegen sey. (?diIos. Irausaot. 1809) und zwar16 Procent von der Zusammensetzung betrage.

Ungeachtet Herrn Davy's Verfahren, Sodiumvermittelst der Voltaschen Elektricität darzustellen, inHinsicht der Natur des neuen Produktes, das lehrreich-ste ist; so ist doch das von Gay Lüssac' und The«nard, wenn ein gewisses Quantum dieser Substanz er-fordert wird, das bequemste, Es bestehet darin, daßman die Dämpfe des rothglühenden Natrumhydrats,über bis zum Weißglühen m.ejnem eisernen Flintenlaufeerhitzte Eisenspähne gehen läßt. Das Hydrat scheintauf zwei verschiedenen Wegen zersetzt zu werden; ein

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