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Kohlenstaubes Natrum.
7. Kvhlensaures Natrum.
Dasjenige Salz, welches ich ko hlen saures Na-trum nenne, kann man bei den Droguistcn in einemsehr reinen Zustande erhalten; es befindet sich in einemZustande der nicht völligen Sättigung mit Ko^ensäure.Es stellt unter diesen Umstanden große Krpstalle, wclrche eine beträchtliche Menge Krystallisationswasser enthal-ten, dar; setzt man sie aber einige Zeit der Luft aus, soverlieren sie den größten Theil ihres Krystallisarions-wassers, und werden wie Mehl.
Ich nahm ino Gran frisch krystallistrtes kohlensau.res Natrum, und setzte es in einer Untertasse der Luftaus In einem Tage wurde ihr Gewicht bis auf 8»Gran vermindert, in 2 Tagen bis auf 64 Gran; in4 Tagen bis auf 49 Gran; in 6 Tagen bis auf 4 LGran; in 6 Tagen bis auf 44 Gran; und nach 9 Tagenwog das Salz noch 44 Gran, hatte das Ansehen von fei.nein trockenem Mehle, und würde wahrscheinlich keinenferneren Gewichtsverlust erfahren haben. Es wurdehierauf der Rothqlühh'tze ausgesctzt, in diesem Zustandegewogen, wog es nahe Z7 Gran. Nun aber ist es ei-ne gehörig dargethane Thatsache, daß das gewöhnlichekohkensaure Natrum, das bis zum Rothglühcn erhitztwird, aus 19 Theilen Säure und 28 Natrum bestehet,oder daß 100 T heile desselben 40,0 Säure und Zg,6Basis enthalten. Klaproth fand 42 Säure und L 3Basis; Kirwan, 40,1 Säure 29,9 Basis, in 100Theilen dieses Salzes. Es ist gleichfalls klar darge-than, daß das frisch bereitete, krystallisirte, bei einer