Feuerbeständige Alkalien.
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scheu Chemisten abgeleitet haben. Herr Davy hat unsdie bestimmtesten und genauesten Thatsachen geliefert,und ungeachtet ich mich veranlaßt fand, einige derselbenzu bestreiten (man vergleiche Seite 6i ff.), so rührtedieses hauptsächlich davon her, daß ich seine Ansichtenvon der Natur des Potassiums angenommen hatte: jetztbin ich überzeugt, diese Resultate waren genauer, alsich mir einbildete.
Herr Davy versuchte zuerst, die feuerbeständigenAlkalien dadurch zu zersetzen, daß er wäßrige Auflösun- P
gen derselben der Einwirkung der Voltafchcn Säuleaussctzte. In diesem Falle wurde Sauerstoffgas undWasserstoffgas erhalten, welche offenbar, wie er schloß,von der Zersetzung des Wassers herrührten. Wurde aberKali, welches vorher geschmolzen worden, an die Stelleder wäßrigen Auflösungen gesetzt; so entwickelte sich andem negativen Pole kein Wasserstoffgas, sondern eswurde Potassium gebildet, und an dem positiven Poleentwickelte sich reines Sauerstoffgas. Das rückständigeKali war unverändert.
Die Folgerungen, welche er aus diesen Erschein»»«gen ableitetc, waren die, daß das Kali in Potassiumund Sauerstoff zerlegt werde. Jetzt weiß man aber,daß geschmolzenes Kali aus 1 Wasser und i Atom Kalibestehet. Die Elektricität wirkt auf diesen letzten AtomWasser, um seine Elemente zu trennen. Dieses wirddadurch bewerkstelligt, daß der Atom Sauerstoff abge-löst wird, allein der des Wasserstoffes nimmt den Ato-men Kali mit sich, und bildet damit einen Atom Po-tasfium. Der Atom des Hydrates, welcher wiegt