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2 (1813)
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Feuerbeständige Alkalien.

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es. Diese Kcnntniß wird um so wichtiger, da einigeder ersten Chemisten des jetzigen Zeitalters zu beträcht-lichen Jrrthümern dadurch verleitet wurden, daß sie sichzu viel auf ihre Kenntniß von der Natur und den Ei-genschaften dieser so bekannten Gegenstände einbildeten.

In den Memoiren des französischen Insti-tutes vom Jahre 1806, machte Berthollet, Unter-suchungen über die Gesetze der Verwandtschaft bekannt,von denen sich ein Auszug im Märzstück des ilouraalcle pl^si^us von 1807 befindet. Aus diesen gehthervor, daß, seinen Untersuchungen zufolge, die schwe-ftlsaure Baryterde aus 26 Säure und 74 Basis bestehe,und schwefelsaures Kali aus 33 Säure und 67 Kali.Das erstere dieser Resultate, wurde durch vorläufigeVersuche von Thenard bestätigt, allein beide wichenso sehr von den gleichförmigen Resultaten anderer Che-misten ab, daß sie unmöglich allgemein angenommenwerden konnten. Endlich entdeckte Berthollet denJrrthum, und machte ihn im zweiten Bande der Ale-ruoirez ck'^rcueil bekannt. Die Veranlassung zu die-sem Fehler lag darin, daß die Hydraten des Kali undder Baryterde für reines Kali und reine Baryterde an-genommen wurden. Man scheint allgemein der Mei.nung gewesen zu seyn, gewiß aber, ohne gehörig denGegenstand untersucht zu haben, daß Baryterde undKali nu Zustande des Schmelzens, rein oder frei vonWasser wären. Allein bei genauerer Untersuchung fandes sich, daß geschmolzenes Kali noch 14 Procent Was-ser enthalte. Meine Versuche sowohl, als die Theorie,bestimmen mich, 16 Procent anzunchmen, welches mit

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