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2 (1813)
Entstehung
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267
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Wasserstoff mit Schwefel.

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Man kocht eine Unze Schwefelblumen und eben soviel Kalkhydrat in einem Quart .Regenwasser, gelindeeine Stunde lang, und ersetzt, so wie das Wasser durchbas Kochen verdunstet, dieses durch Zugießen von frischemWasser. Nach dem Erkalten erhält man eine Helle, gelbeFlüssigkeit, welche eine Auflösung der schwefelhaltigenKalkerde ist. Ihr specifisches Gewicht, wird nach Um-ständen zwischen i,o« 'und 1,02 fallen.

Auf sechs Unzen dieser Flüssigkeit gieße man einehalbe Unze Salzsäure und rühre die Mischung um- Inknrzer Zeit wird die Flüssigkeit einer Milch ähneln, wel-che mit braunen, ölichren Flecken untermengt ist, dienach und nach als eine zusammenklcbende Masse, vonhalbflüssiger Gestalt, sich zu Boden senken. Die über-stehende Flüssigkeit wird hierauf abgegossen, und diebraune Masse mit Wasser ausgewaschen, welches wegge-schüttet wird. Man erhält 20 bis Ho Gran von dieserbraunen, ölichten Substanz; sie ist schwefelhaltigerWasserstoff mit Ueberschuß von Schwefel.

Scheele, Proust und Berthollet haben dieseZusammensetzung untersucht. Setzt man sie der Luftaus, oder wirft man sie in Wasser, so entwickelt sichaus ihr, vorzüglich wenn sie warm ist, schwefelhaltigesWasserstoffgas. Wegen ihrer Klebrigkeit und ihrem fe-sten Anhängen an die Gegenstände, ist es äußerst schwie-rig, sie Versuchen zu unterwerfen. Berührt ein Theilderselben die Haut u. s- w., so bedarf man eines Mes-sers um sie loszukratzen. Sie läßt sich aus einem Ge-fäße in das andere vermittelst des Wassers gießen, wel-ches das Anhängen derselben an das Gefäß verhindert.