Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
251
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Wasserstoff und Kohlenstoff.

stoffgas angewendet, so wird die Kohle zum Theil nie»dergeschlagen, und das Gas wird nach der Explosiontrübe. Die Resultate geben in diesem Falle, wenigerKohlensäure, als erhalten werden müßte.

Wird ölmachendes Gas allein, anhaltend über Was-ser oder Quecksilber elektrisirt, so ist das Resultat Was.serstoffgas und es wird Kohle abgesetzt. Es wurde vonmir, in dieser Hinsicht, in Verbindung mit Dr. Henryein Versuch mit großer Sorgfalt angestellt. Wir elek-trisirten ^2 Maaß eines ölmachenden Gas, bis sie in82 verwandelt wurden. Diese wurden mit Sauerstoff-gas epplodirt, und es ergab sich, daß sie aus 73 Thei-len Wasserstoffgas und 2 Theilen ölmachendem Gas be-standen. In diesem Versuche wurden demnach 4 « Theileölmachendes Gas, in 78 Wasserstoffgas, oder beinahedas Doppelte umgeändert. Die Kohle wurde niederge-schlagen. Diesem gemäß würden ioo Maaß ölmachen-des Gas, 195 Maaß Wasserstoffgas enthalten; welche98 Theile Sauerstoffgas zu ihrem Verbrennen erfordern;da nun die Kohle das übrige oder nahe 196 Maaßauf sich nehmen muß, so ergiebt sich, daß bei dem Ver-brennen des ölmachenden Gas, 2 Theile des Sauerstoff-gas auf die Kohle und i Theil auf den Wasserstoff ver»wendet werden.

Aus dem Gesagten läßt sich demnach der Schlußziehen, daß ein Atom ölmachendes Gas aus i AtomenKohle und r Atomen Wasserstoff zusammengesetzt sey.Kein Sauerstoff kann in dem ölmachenden Gas zugegensiyn, weil derselbe während des Elektrisirens entweder