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Oelmachendes Gas.
über einer kampe bis über 3 oo° erhitzt werden. DieFlüssigkeit geräth bei dieser Temperatur in's Kochen, unddas Gas entwickelt sich. Man muß es durch Wassergehen lassen, um alle schwefclichte Säure, die etwa er-zeugt wurde, zu absorbiren.
Dieses Gas ist zum einathmen untauglich, und dieFlamme erlischt in ihm, es ist jedoch in einem hohenGrade entzündlich. Das specifische Gewicht desselben,beträgt den Versuchen der Holländischen Chemisten zu-folge 0,905; nach Dr. Henry 0,967. Vielleicht kommt0,95 der Wahrheit am uächsten.
Das Wasser absorbirt ß- seines Volumens von die-sem Gas; oder die Atome des Gas im Wasser, sindgenau in der doppelt so großen Entfernung wie außer-halb desselben; und es kann durch die anderen Gasar-ten wieder ausgetrieben werden. Diese Eigenschaft (daßes von dem achtfachen Volumen Wasser absorbirt werde),bemerkte ich im Jahre rgoH, als ich mit einer Reihevon Versuchen über die Absorbtion der Gasarten durchWasser, beschäftigt war. Sie ist diesem Gas eigen-thümlich, und unterscheidet es demnach von allem übrigen.
Wird ölmachendes Gas mit gasförmiger oxydirtcrSalzsäure gemischt, so findet eine Verminderung desVolumens statt, eben so, als wenn Sauerstoffgas undSalpetergas gemischt werden, allein das Resultat ist einOel, welches auf der Oberfläche des Wassers schwimmt;aus diesem Grunde geben die Holländischen Chemistendiesem Gas den Namen des ölmachenden.
Sie fanden, daß zum Gelingen dieses Versucheserfordert werde, drei Maaß ölmachendes Gas, mit vier