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Sauerstoff und Schwefel.
weil ein Procent Saure einen Unterschied von 12 bisiLO in Ansehung des Sicdpunktes giebt. Auch lässt sichdie Stärke der Säure, aus der Menge Wasser finden,welche einer Saure zugesetzt werden muß, um sie aufeine bekannte Stärke, B. einer Säure von 1,78 spc-cifischem Gewichte, oder die des Eisöls zurückzuführen.
2. Die Tafel bietet nichts auffallendes dar, als bisman zu der Säure kommt, welche aus 1 Atom Säureund 2 Atomen Wasser zusammengesetzt ist. Diese Säurebesitzt die merkwürdige Eigenschaft, bei einer Temperaturvon 32°, oder über dieser Temperatur zu gefrieren, undbei jeder Temperatur unter §6-> gefroren» zu bleiben. Ihrspecifischcs Gewicht fand Keir (?lliIos. Iranssor. 1787)1,78; und sic enthält 63 Procent wirkliche Säure. —Dieses Resultat findet man sowohl aus Gründen derTheorie, als durch Erfahrung.
Aus Gründen der Theorie findet man das ange-führte Resultat folgendermaßen: — ein Atom Schwefel-säure wiegt 34 , und 2 Atome Wasser wiegen 16, diesesmacht zusammen 5 », nun verhält sich aber 30 : 34 —ioc> : 6g.
Will man den Weg der Erfahrung einschlagen, soverfahre man folgendermaßen: man sättige 100 Gran-maaß Eisöl mit kohlensaurem Kali; das dadurch gebil-dete schwefelsaure Kali wird, nachdem es in einer mäßi-gen Rothglühhitze erhitzt worden, nahe 270 Gran wie-gen, von diesen werden 121 Gran Säure, und 149Gran werden Alkali seyn, wie Kirwan und Wenzelbei ihren Analysen gefunden haben. Besitzt die tropfbar-flüssige Säure ein größeres oder geringeres specifischcs